Rukwied: Flächenverbrauch ist eine unserer größten Herausforderungen

Kurzmitteilung

Rukwied: Flächenverbrauch ist eine unserer größten Herausforderungen

Gesetzlich verankerter Schutz landwirtschaftlicher Flächen dringend erforderlich

Ein konsequentes Umdenken beim Umgang mit landwirtschaftlichen Flächen hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, gefordert. „Fruchtbarer landwirtschaftlicher Boden ist für uns Bauern wie für unsere Gesellschaft die Existenzgrundlage und damit eines der höchsten Güter. Deshalb ist ein gesetzlich verankertes Gebot zur Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen notwendig“, erklärte der Bauernpräsident auf einer Tagung des Verbandes der Teilnehmergemeinschaften zur Flurbereinigung in Baden-Württemberg.
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„Wir brauchen kurzfristig Bürokratieabbau und langfristig mehr Gemeinsamkeit“

Kurzmitteilung

„Wir brauchen kurzfristig Bürokratieabbau und langfristig mehr Gemeinsamkeit“

DBV-Präsident Joachim Rukwied zur EU-Agrarpolitik

„An das neu formierte Europäische Parlament und die neue EU-Kommission werden hohe Erwartungen gestellt. Eine bessere Balance zwischen Ökonomie und Ökologie sowie eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit entscheiden über die künftige geopolitische Bedeutung und den Einfluss Europas und sollten auch vorrangiges Ziel für die Agrarpolitik sein.“ Dies erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich eines Parlamentarischen Abends des DBV in Straßburg. Das Europäische Parlament habe sich entscheidende Rechte bei der Mitgestaltung der europäischen Agrarpolitik erkämpft, attestierte Rukwied den deutschsprachigen Abgeordneten des EU-Parlaments.
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Klimaschutz: Landwirtschaft hat Sonderrolle als Lebensmittelerzeuger

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Klimaschutz: Landwirtschaft hat Sonderrolle als Lebensmittelerzeuger

DBV zum Europäischen Rat am 23./24. Oktober 2014 in Brüssel

Die deutsche Land- und Forstwirtschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Sie hat ihre Emissionen von Lachgas und Methan zwischen 1990 und 2012 um rund 21 Prozent reduziert. Dieser Rückgang der landwirtschaftlichen Emissionen ist unter anderem auf Anpassungen und Verbesserungen der Effizienz in der Produktion zurückzuführen. Dies erklärte der Deutschen Bauernverband (DBV) zum Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 23./24. Oktober 2014 in Brüssel, der sich auf Leitplanken der künftigen EU-Klima- und Energiepolitik bis zum Jahr 2030 einigen will. Damit hat  die Landwirtschaft seit 1990 die gleiche Senkung der  Treibhausgasemissionen erreicht wie Deutschland insgesamt (24 Prozent).

Bundesausschuss Obst und Gemüse traf Bundesamt für Verbraucherschutz

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Bundesausschuss Obst und Gemüse traf Bundesamt für Verbraucherschutz

Unzufriedenheit bei Fortschritten mit Zonaler Zulassung von Pflanzenschutzmitteln

Der Aktionsplan zum Pflanzenschutz eröffnet für den Obst- und Gemüsebau neue Strategien zur Bekämpfung wichtiger Schadorganismen, die bisher ein extremes Problem in der Praxis darstellen. Dies stellte der Vorsitzende des Bundesausschusses Obst und Gemüse im Deutschen Bauernverband (DBV), Jens Stechmann, auf einer Sitzung mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin fest. Einig waren sich die Obst- und Gemüsebauern mit den Vertretern des BVL unter Führung ihres Präsidenten Dr. Helmut Tschiersky, mit dem Aktionsplan die Planungssicherheit für Pflanzenschutzverfahren im Obst- und Gemüsebau zu verbessern und mittel- und langfristig „Notfall-Zulassungen“ zu ersetzen. Die Gesprächsrunde stimmte darin überein, dass dies aber nur erreicht wird, wenn ausreichend Wirkstoffe und Pflanzenschutzmittel nach normalem Zulassungsverfahren den Betrieben zur Verfügung stehen. Sollte das normale Zulassungsverfahren nicht möglich sein, seien „Notfall-Zulassungen“ im Obst- und Gemüsebau weiterhin unverzichtbar. Bei den Zulassungen geht man von folgender Prioritätenliste einvernehmlich aus: Im Obstbau müssen Bekämpfungsstrategien für den Feuerbrand, die Schildläuse, die Apfelblutlaus, die Wanzen, die Kirschfruchtfliege und die neue Kirschessigfliege kurzfristig formuliert werden. Im Gemüsebau geht es vorrangig um die Weißen Fliegen, die Kohlmotten, Schildläuse, die grüne Salatblattlaus, Gemüsefliegen, Kohlfliegen, Möhrenfliegen, Rapsglanzkäfer, Thripse, Unkräuter sowie pilzliche Schaderreger.

DBV positioniert sich zu Zielen der Bodenmarktpolitik

Kurzmitteilung

DBV positioniert sich zu Zielen der Bodenmarktpolitik

„Bund und Länder müssen Vorrang für aktive Landwirte deutlicher formulieren“

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat auf seiner Klausurtagung der Präsidenten im rheinland-pfälzischen Boppard eine Positionsbestimmung zu den Entwicklungen am landwirtschaftlichen Bodenmarkt vorgenommen. Vorausgegangen war eine eingehende Analyse und Diskussion mit den Landesverbänden in den zurückliegenden Monaten. Bekanntlich sind die Kauf- und Pachtpreise landwirtschaftlicher Flächen in vielen Regionen gestiegen; viele Landwirte hätten die Sorge, wichtige Flächen für die betriebliche Entwicklung zu verlieren. Neben dem innerlandwirtschaftlichen Wettbewerb bemühten sich externe Investoren um land- und forstwirtschaftliche Flächen.