Vergleich des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung

Kurzmitteilung

Vergleich des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung

Bauernverband beanstandet Bürokratie

Ab sofort gibt es für die Landwirte zwei Datenbanken zur Erfassung und zum Vergleich des Antibiotikaeinsatzes bei Nutztieren. Landwirtschaft und Tierärzte hatten bereits 2012 ein Monitoring zum Antibiotikaeinsatz im Rahmen des QS-Systems aufgebaut. Daraus erhalten die Tierhalter vierteljährlich Zahlen zum Vergleich des Antibiotikaeinsatzes in ihrem Betrieb mit den Daten anderer Betriebe. Nun hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erste Ergebnisse aus dem staatlichen Antibiotikamonitoring veröffentlicht. „Anhand der veröffentlichten Kennzahlen können die Tierhalter ihren Betrieb einordnen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes ergreifen. Allerdings beschreiben die Kennzahlen die durchschnittlichen Behandlungstage pro Wirkstoff und lassen keine unmittelbaren Rückschlüsse auf die Behandlungshäufigkeit zu. Auch sind die Indexzahlen nicht auf die Zahl der tatsächlich erzeugten Tiere, sondern auf den Durchschnittsbestand eines Betriebes bezogen. Deshalb ist ein Vergleich zwischen den Tier- und Nutzungsarten nur eingeschränkt möglich“, betonte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV).

„Fracking erfordert strengste Auflagen“

Kurzmitteilung

„Fracking erfordert strengste Auflagen“

DBV-Forderung nach Beweislastumkehr ist umgesetzt

Das Bundeskabinett hat mit dem Gesetzespaket zum Fracking (01.04.2015) eine sehr restriktive Handhabung und strenge gesetzliche Anforderungen an die Fracking-Technologie beschlossen. Dies erkennt der Deutsche Bauernverband (DBV) an. Nach Ansicht des DBV ist ein solches Vorgehen auch erforderlich, denn die mögliche Gefährdung der für die Landwirtschaft essentiellen Produktionsgrundlagen Boden und Wasser stehen in keinem Verhältnis zu den volkswirtschaftlichen Vorteilen.

Initiative Tierwohl: Schweinehaltende Landwirte können sich jetzt anmelden

Kurzmitteilung

Initiative Tierwohl: Schweinehaltende Landwirte können sich jetzt anmelden

Neue Form der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Lebensmittelhandel

Seit dem 1. April 2015 können sich Schweinehalter (Schweinemast-, Ferkelaufzucht- sowie sauenhaltende Betriebe) zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl anmelden. Darauf macht der Deutsche Bauernverband (DBV) aufmerksam. Mit der Registrierung haben die Betriebe die Möglichkeit, sich an dieser neuen Form der Zusammenarbeit in der Erzeugungs- und Vermarktungskette zu beteiligen und für zusätzliche Aufwendungen für mehr Tierwohl einen Kostenausgleich zu erhalten. Das Anmeldeverfahren für geflügelhaltende Betriebe startet voraussichtlich im Juli 2015.