Bauernverband startet Prozess „Zukunftsbauer“

Rukwied: Brauchen starke Beteiligung auf allen Ebenen

Bauernverband startet Prozess „Zukunftsbauer“
Foto:DBV

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbandes hat in Lübeck mit überwältigender Mehrheit den Vorschlägen und Empfehlungen der AG Zukunftsbauern zugestimmt und gibt damit den Startschuss für den vorgeschlagenen Prozess „Zukunftsbauer“.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, sieht in dieser Graswurzelbewegung den richtigen Weg: „Diese Vorschläge kommen von Bäuerinnen und Bauern, die sich in der AG Zukunftsbauer eingebracht haben. Das sind Ideen von Bauern für Bauern, für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre Betriebe und sich selbst weiterentwickeln wollen. Ziel ist es, mehr Wertschätzung, aber auch mehr Wertschöpfung auf die Höfe zu bringen. Dafür brauchen wir jetzt eine starke Beteiligung auf allen Ebenen.“

Der Deutsche Bauernverband wurde beauftragt, zusammen mit den Landesverbänden die weitere Umsetzung und neue Ideen auf den Weg zu bringen, die ein gewandeltes Selbst- und Rollenverständnis zum Ausdruck bringen. Die Projektvorschläge der AG Zukunftsbauern werden dafür genutzt. Dieses neue Selbst- und Rollenverständnis soll auch zur Grundlage für die politische Arbeit und Kommunikation des Verbandes gemacht werden. Es ist vorgesehen, dafür auch personelle und organisatorische Ressourcen bereitzustellen. Für Landes- und Kreisverbände soll ein Werkzeugkasten entwickelt werden, mit dem die Idee Zukunftsbauer verbreitet und vor Ort mit den Mitgliedern diskutiert und umgesetzt werden kann.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der AG „Zukunftsbauern“ finden Sie hier.

Zügige Genehmigung und Planungssicherheit sind das A und O

DBV-Anliegen anlässlich des Observation Letters zum GAP-Strategieplan

Zügige Genehmigung und Planungssicherheit sind das A und O
Zügige Genehmigung und Planungssicherheit sind das A und O
Foto: pixabay_Matthias_Boeckel

Die Bäuerinnen und Bauern brauchen zeitnah Gewissheit und Planungssicherheit über die GAP-Regeln ab 2023. Dafür ist eine möglichst zügige Annahme des GAP-Strategieplans zwingend. Gleichzeitig sieht der DBV angesichts der aktuellen Pläne der Bundesregierung und der Rückmeldung der EU-Kommission anstatt weiterer Verschärfungen bei der Konditionalität noch Handlungsbedarf für mehr Praktikabilität und Zielorientierung im GAP-Strategieplan. In einem aktuellen Positionspapier vom 2. Juni 2022 (Download hier) erneuert der DBV daher die Anliegen des Berufsstandes mit dem Schwerpunkt auf:

a. wirtschaftlich attraktive Eco Schemes,
b. eine machbare Konditionalität mit Augenmaß,
c. Versorgungssicherung in den nächsten Erntejahren sowie
d. Vereinfachungen und Erleichterungen für die Landwirte.

Im Prüfungs- und Genehmigungsprozess zwischen EU, Bund und Ländern müssen identifizierte Unzulänglichkeiten im Sinne einer praxistauglichen und einkommenswirksamen GAP-Förderung ab 2023 zügig ausgeräumt werden, um einen Fehlstart der Reform zu vermeiden. Beispielsweise müssen sich Eco Schemes für die Betriebe wirtschaftlich lohnen, auch in agrarischen Gunstregionen. Dazu gehören insbesondere höhere Prämien und eine machbare Konditionalität mit Augenmaß.

Hintergrund: Angesichts der nun für den 6./7. Juli 2022 anberaumten Sonder-Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern zur Wiedereinreichung des GAP-Strategieplans bei der EU-Kommission bekräftigt der DBV erneut die Anliegen der landwirtschaftlichen Betriebe auf dem Weg zu einer praktikablen und wirtschaftlich tragfähigen „Grünen Architektur“ unter Berücksichtigung einer stabilen Versorgung mit Nahrungsmitteln:

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Bauernverband zur Tierhaltungskennzeichnung

Rukwied: Lücken im Konzept schnell schließen!

Pressemitteilung

Bauernverband zur Tierhaltungskennzeichnung
Foto: Adobe Stock_cineberg

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, sieht im Konzept des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Tierhaltungskennzeichnung einen ersten wichtigen Schritt, aber auch noch erhebliche Lücken: „Dieses Konzept erfordert noch deutliche Nachbesserungen. Ausdrücklich begrüßen wir die zusätzliche Kennzeichnungsstufe für einen ‚strukturierten Stall‘, mit der höhere Standards für die Stallhaltung in die Fläche gebracht werden können. Trotzdem müssen die Lücken zügig und verbindlich geschlossen werden.“ Ein Risiko für das Gelingen der Haltungskennzeichnung sieht Rukwied vor allem in der Begrenzung auf frisches Schweinefleisch. „Wenn für verarbeitete Fleischprodukte, für andere Absatzkanäle als den LEH oder für die Bereiche Rind und Geflügel kein verbindlicher Zeitplan vorgegeben ist, dann wird es keinerlei Lenkungswirkung geben und das Konzept droht im Markt unterlaufen zu werden“, so der Bauernpräsident. Darüber hinaus ist ausgerechnet der am stärksten von der Schweinepreiskrise betroffene Bereich der Ferkelerzeugung nicht mit einbezogen. „Betäubungslos kastrierte Ferkel aus anderen EU-Mitgliedstaaten mit höheren Haltungsstufen auszuzeichnen, geht gar nicht!“

„Wir dürfen mit der Schließung der Lücken und der Einführung einer wirklich flächendeckend verbindlichen Herkunftskennzeichnung nicht bis zum Ende der Legislaturperiode warten“, so Rukwied. „Schließlich muss die Kennzeichnung mit Änderungen im Baurecht und mit einem tragfähigen, langfristigen Finanzierungskonzept flankiert werden.“

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Bauernverband zur Verabschiedung Mindestlohnerhöhung im Deutschen Bundestag

Rukwied: Mindestlohn wird bei Obst und Gemüse Marktverwerfungen auslösen

Pressemitteilung

Bauernverband zur Verabschiedung Mindestlohnerhöhung im Deutschen Bundestag
Foto:DBV

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, kritisiert die heutige Verabschiedung des Mindestlohnerhöhungsgesetzes im Deutschen Bundestag und fordert ein sofortiges Einfrieren des derzeitigen Gesetzgebungsprozesses: „Diese Erhöhung kommt zur Unzeit. Wenn man die sogenannte Zeitenwende wirklich ernst nehmen würde, dann müsste diese Erhöhung des Mindestlohns spätestens jetzt ausgesetzt werden. Die deutliche Steigerung auf 12 Euro wird vor allem die arbeitsintensiven Obst-, Gemüse- und Sonderkulturbetriebe vor besondere Herausforderungen stellen. Damit wir Landwirte überhaupt weiter wirtschaften können, müssen wir diese Kosten auch an die Verbraucher weitergeben. Sollten Preiserhöhungen marktbedingt nicht möglich sein, wird die Produktion ins Ausland abwandern. Der jetzt schon niedrige Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse würde weiter sinken und die Importabhängigkeit weiter zunehmen.“

Hintergrund: Die Bundesregierung will den für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geltenden Mindestlohn zum 1. Oktober 2022 einmalig auf einen Bruttostundenlohn von 12 Euro erhöhen.

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R+V: AgrarPolice den Baustein „D&O-Versicherung (Directors & Officers)“


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„Sie tragen die Verantwortung dafür!“

Auf Entscheidungsträgern in der Landwirtschaft lastet eine hohe Verantwortung. Je größer das Unternehmen, desto teurer können Fehler werden. Was viele nicht wissen: Manager haften dafür mit ihrem privaten Vermögen.

Manager in der Landwirtschaft stehen aktuell unter doppeltem Druck: Durch wachsende Betriebe werden die Folgen ihrer Beschlüsse immer weitreichender. Gleichzeitig erschwert die internationale politische Lage die wirtschaftliche Situation und erhöht die Unsicherheit bei unternehmerischen Entscheidungen. Vor Irrtümern und Fehlentscheidungen schützen selbst jahrelange Erfahrung und ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein nicht.

Speziell für Personen in leitenden Positionen hat die R+V hat in der AgrarPolice den Baustein „D&O-Versicherung (Directors & Officers)“ geschaffen: Dieser schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die wegen Pflichtverletzungen aller Art auftreten – vom Schichtleiter bis zum Geschäftsführer. Sie greift auch bei Fehlern von Kollegen und Mitarbeitern, für die der Versicherte verantwortlich gemacht wird.

Was soll schon schiefgehen? Zwei Beispiele aus der Praxis

  • Bei einer Stalldesinfektion dosiert ein Mitarbeiter das Mittel falsch und bekommt ätzende Dämpfe in Augen und Atemwege, weil Schutzkleidung fehlt. Wegen einer langwierigen Behandlung und Reha fällt er für die Erntearbeiten aus, die ein Lohnunternehmer übernimmt. Die Eigentümer fordern vom Betriebsleiter, der die Desinfektion beauftragt hat, die Kosten von 27.000 EUR zurück.
  • Der Geschäftsführer eines landwirtschaftlichen Betriebs überweist einem Landmaschinenhersteller die Anzahlung für einen neuen Traktor. Dieser geht wegen Korruptionsvorwürfen in der Presse insolvent. Der Betrieb verlangt von seinem Geschäftsführer die gesamte Anzahlungssumme von 95.000 Euro zurück.

In beiden Fällen trägt die R+V die Kosten für Anwalt und Sachverständige und übernimmt die Verfahrenskosten sowie bei Bedarf die Schadenersatzsumme.

Darum lohnt sich der D&O-Baustein in der R+V-Agrarpolice

  • Doppelte Versicherungssumme: Abwehr- bzw. Verteidigungskosten und Schadenersatzleistungen
  • Schutz sowohl bei unberechtigten als auch bei begründeten Schadenersatzansprüchen und bei Vorwürfen von Vorsatz
  • Versicherung von Schadensersatzansprüche von außen und des eigenen Unternehmens

per E-Mail unter: AgrarKompetenzCenter@ruv.de oder telefonisch unter: 0611 533 98751. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rundv.de/do-versicherung.

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Bundesweit echte Landwirtschaft erleben

Tag des offenen Hofes“ am 11. und 12. Juni

Bundesweit echte Landwirtschaft erleben
Foto: pixabay_NadineDoerle

Landwirtschaft anfassen, entdecken und mit allen Sinnen erleben – all das bietet der „Tag des offenen Hofes“. Nach pandemiebedingter Pause ist es 2022 endlich wieder soweit: Landwirtinnen und Landwirte, LandFrauen und Landjugend laden am kommenden Wochenende ein, die heimische Landwirtschaft und die Menschen dahinter persönlich kennenzulernen.

Egal ob Groß oder Klein, Alt oder Jung, Familie oder Single – beim Besuch können sie sich ein eigenes Bild von den Betrieben machen – unbeeinflusst von Werbeversprechen oder zugespitzten medialen Debatten. Besser lässt sich Landwirtschaft nicht begreifen. Ob im Stall bei den Kühen oder vor Maschinen, deren Radgröße alle überragt – beim „Tag des offenen Hofes“ geht das Erleben einher mit Begegnungen auf Augenhöhe zwischen denen, die essen, und denen, die fürs Essen sorgen.

Optimal für den persönlichen Austausch – auch über das, was Landwirte und Landwirtinnen konkret für mehr Klimaschutz oder Tierwohl tun. Welche digitalen Tools dafür auf den Höfen genutzt werden? Oder wie Verbraucher und Verbraucherinnen selbst Verantwortung übernehmen und die regionale Erzeugung unterstützen können? All das lässt sich beim „Tag des offenen Hofes“ im direkten Gespräch vor Ort klären.

Die Eindrücke werden dabei so unterschiedlich sein, wie die heutige Landwirtschaft selbst. So unterschiedlich wie die Palette der teilnehmenden Höfe – von tierhaltenden über Ackerbaubetriebe bis hin zu Wein-, Obst- und Gemüsebaubetrieben. Sie öffnen ihre Türen, um Einblicke in ihre vielfältige und innovative Arbeit zu bieten. Viele der teilnehmenden Höfe sind im digitalen Höfefinder aufgelistet.

Der „Tag des offenen Hofes“ ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bauernverbandes (DBV), des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) und ihrer Landesverbände. Er wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

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Deutsche Schweinehaltung im Krisenmodus

DBV-Veredelungspräsident Beringmeier: Umbau statt Abbau!

Pressemitteilung

Deutsche Schweinehaltung im Krisenmodus
FOTO:DBV

Angesichts der seit geraumer Zeit andauernden Krise der deutschen Schweinehaltung appelliert der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier an Politik und Marktpartner, schnell und umfassend zu handeln. „Unsere Schweinehalter haben derzeit den Eindruck, dass es Teilen der Politik weniger um den schnellen Umbau als vielmehr um die Beschleunigung des Ausstiegs aus der Schweinehaltung geht,“ wird Hubertus Beringmeier deutlich. „Gute Absichten alleine reichen nicht, den Ankündigungen müssen endlich Taten folgen“, so Beringmeier anlässlich einer Krisensitzung des DBV-Fachausschusses Schweinefleisch.

Der Fachausschuss hält folgende Maßnahmen für dringend erforderlich:

  • Einführung einer verpflichtenden Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für Schweinefleisch mit Einbeziehung der Ferkelerzeugung und einem ebenso verbindlichen Fahrplan für Fleischwaren und sämtliche Absatzkanäle spätestens zum Jahreswechsel.
  • Zügige Umsetzung der übrigen vom Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung empfohlenen Maßnahmen, insbesondere ein Tierwohlvorrang im Bau- und Immissionsschutzrecht und ein tragfähiges Finanzierungskonzept für den Umbau.
  • Fleischverarbeitung, Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie und Großverbraucher sind aufgefordert, die vielfach angekündigte Herkunftskennzeichnung im Sinne von „5xD“ (geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet, verarbeitet) endlich in der Fläche umzusetzen. Aktuell ist im Markt zu beobachten, dass deutsches Schweinefleisch durch billigeres Fleisch aus anderen Ländern ersetzt wird. Wir brauchen nicht nur allgemeine Bekenntnisse zur regionalen Erzeugung, sondern ein aktives Handeln zur Stärkung der heimischen Schweinehalter.
  • Verstärkte gemeinsame Aktionen der Marktpartner zur Bewerbung von heimischen Schweinefleischerzeugnissen mit ihren hohen Standards.
  • Ein Belastungsmoratorium, d. h. ein Aussetzen derjenigen anstehenden gesetzlichen Verschärfungen für die Schweinehaltung, die nur zu einer Verlagerung der Erzeugung an Standorte mit niedrigeren Standards führen.

Der Fachausschuss hält es nicht für zielführend, sich bei der Haltungskennzeichnung oder der Finanzierung an längst diskutierten Detailfragen aufzuhalten. „Stattdessen sollte das bereits von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erarbeitete Zukunftskonzept, nämlich die ‚Empfehlungen des BMEL-Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung‘, zeitnah umgesetzt werden. Es geht dabei auch darum, die gewünschten und vom Kompetenznetzwerk empfohlenen hohen Standards zu schützen und abzusichern. Das geht nicht mit einer Verdrängung der Schweinehaltung in andere Regionen der EU, sondern nur mit einer stabilen heimischen Erzeugung.“ so Beringmeier.

Hintergrund:
Die Schweinehalter in Deutschland stecken seit geraumer Zeit in einer zunehmend existenzbedrohenden Krise. Ursache sind eine dichte Folge von Einzelkrisen beginnend mit der Coronapandemie bis hin zur Ukrainekrise. Vor allem die Ferkelerzeuger wissen mittlerweile aufgrund der unzureichenden Erlöse und den sprunghaft gestiegenen Futter- und Energiekosten nicht mehr ein noch aus. Der Strukturbruch ist nicht nur eine Befürchtung, sondern findet aktuell jeden Tag mit steigender Geschwindigkeit statt. Viele Schweinemäster lassen bereits ihre Ställe leer stehen. Zunehmend wird auch der Muttersauenbestand durch verstärkte Schlachtung abgebaut. Betriebe, die die Tierhaltung einmal aufgegeben haben, fangen in der Regel nicht wieder neu an, sondern sind für immer verloren.

„Regenwald und Rinderhaltung: Futtermittelimporte im Fokus“

Neuer BZL-Unterrichtsbaustein

Quellenangabe:Foto – „BLE“

Passend zur Bildungsmesse „didacta“ bietet das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) neues interaktives Bildungsmaterial an. Der Unterrichtsbaustein für die Jahrgangsstufen 9 bis 11 richtet sich an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen. Er thematisiert die Soja-Futtermittelimporte aus Südamerika und lässt sich schnell in den Unterricht integrieren.

Über eine Karikatur zum Thema Futtermittelimporte und Rinderhaltung schlägt der Unterrichtsbaustein den Bogen zur Auswertung von Grafiken, Texten und Tabellen. Des Weiteren liefert er Denkanstöße, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv beschäftigen, bevor sie wiederum ihre erarbeiteten Erkenntnisse in einer eigenen Karikatur darstellen. Dieser Baustein ist so konzipiert, dass er in den Fächern Erdkunde und Sozialkunde im Anschluss an Lernfelder, die sich mit der wirtschaftlichen und ökologischen Situation von Mittel- und Südamerika befassen, eingesetzt werden kann.

Mit dem BZL über Landwirtschaft lernen
Neben kostenlosen Unterrichtsbausteinen gibt es außerdem Pocket-Hefte als Schülermaterial, beispielsweise zu den Themen Tierwohl, Trockenheit und Bodenfruchtbarkeit. Alle Unterrichtsmaterialien können unter www.ble-medienservice.de in der Rubrik Landwirtschaft – Bildung als PDF heruntergeladen oder als Printversion bestellt werden. Für tiefergehende Recherchen bietet das BZL, das in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt ist, verständlich aufbereitete Hintergrundartikel auf www.landwirtschaft.de.

Übrigens: Auf der Bildungsmesse „didacta“ vom 7. bis 11. Juni 2022 in Köln können sich Berufsausbildende, Lehr- und Beratungskräfte am Gemeinschaftsstand der i.m.a (information.medien.agrar) über das BZL-Angebot in Halle 7.1, Stand B-119-A-100, informieren.

www.ble-medienservice.de/0080/regenwald-und-rinderhaltung-futtermittelimporte-im-fokus-unterrichtsbaustein-fuer-die-jahrgangsstufen-9-bis-11

Ernährungssouveränität in den Fokus nehmen

DBV zur außerordentlichen Tagung des Europäischen Rates

Anlässlich der zweitägigen außerordentlichen Tagung des Europäischen Rates zu den Folgen der Ukraine-Krieges in Brüssel fordert DBV-Präsident Rukwied die Versorgungssicherheit in der Europäischen Union ernsthaft in den Blick zu nehmen: „Die Ernährungssouveränität Europas ist keine Selbstverständlichkeit und muss bei der Gemeinsamen Agrarpolitik und beim Green Deal umfassend berücksichtigt werden.“ Insbesondere mit Blick auf die neue Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission fordert Rukwied in Richtung der Regierungschefs: „Versorgungssicherheit ist eine strategische Aufgabe für Europa. Wir müssen die vorhandenen Potentiale nutzen. Hier muss dringend nachjustiert werden.“

Zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2023 merkt der Bauernpräsident an: „Auch die GAP kann und muss einen Beitrag leisten, damit die europäische Landwirtschaft die Ernährungssicherheit gewährleisten kann.“ So warnt das UN-Welternährungsprogramm vor den globalen Folgen der Nichtausfuhr von ukrainischem Getreide, die in anderen Teilen der Welt zu Hungersnot führen kann. „Der Versuch Erpressung des Westens von Russland, Ausfuhren von Getreide und Dünger erst nach Aufhebung westlicher Sanktionen zu ermöglichen, zeigt, wie wichtig die Ernährungssouveränität Europas ist“, so Rukwied.

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Termine Bezirksversammlungen 2022

Bezirk Vier- und Marschlande, Mittwoch 01. Juni 2022 – 19.30 Uhr, Tatenberger Fährhaus, Tatenberger Deich 162 in 21037 Hamburg

Bezirk Neuenfelde, Dienstag 07. Juni 2022 – 17 Uhr, Bundt´s Gartnerestaurant, Hasselwerder Str.85 in 21129 Hamburg

Bezirk Walddörfer, Donnerstag 02. Juni 2022 – 20.00 Uhr, Wohldorfer KochGut, Herrenhausalle 8 in 22397 Hamburg

Bezirk Harburg, Mittwoch 08. Juni 2022 – 19.30 Uhr, Gasthof Sohre, Kirchdorfer Str.169 in 21109 Hamburg

Bezirk Elbdörfer, Donnerstag 09. Juni 2022 – 20.00 Uhr, Restaurant Reitstall Klövensteen, Uetersener Weg 100 in 22869 Schenefeld

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