Projekt „Wildtierrettungsstrategien“

Umfrage unter Landwirten und Jägern

Anfang Mai startete wieder das Mähen der Grünland- und Feldfutterbaubestände. Das Projekt „Wildtierrettungsstrategien“, das derzeit an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Kooperation mit der TU München und der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft durchgeführt wird, beschäftigt sich mit der Bewertung vorhandener Maßnahmen zur Rehkitzrettung und der Optimierung des Einsatzes.

Um einen deutschlandweiten Kenntnisgewinn zu Maßnahmen zur Rehkitzrettung zu bekommen, führen wir eine Umfrage unter Landwirten und Jägern durch. Wir bitten Sie daher, falls Sie Landwirt oder Jäger sind, an der jeweiligen Umfrage teilzunehmen und diese in Ihrem Umkreis publik zu machen. Die Teilnahme dauert ca. 20 Minuten.

Hier geht’s zu den Umfragen: https://www.lfl.bayern.de/umfra-gewildtierrettungsmassnahmen

Weiterhin möchten wir Sie bitten, unsere Datenerhebungsblätter zu den von Ihnen angewendeten Maßnahmen zur Wildtierrettung auszufüllen. Pro Feldstück oder Mähtag stehen je nach angewendeter Maßnahme folgende Datenerhebungsblätter zur Verfügung:

• Suche mit der Drohne als Maßnahme zur Wildtierrettung

• Nutzung des tragbaren Wildretters als Maßnahme zur Wildtierrettung

• Suche durch Personen als Maßnahme zur Wildtierrettung

• Nutzung von Scheuchen als Maßnahme zur Wildtierrettung

• Nutzung des akustischen Wildretters am Mähwerk als Maßnahme zur Wildtierrettung

• Mähen nach Mäh-Knigge als Maßnahme zur Wildtierrettung

• Eingrasen (Mähen bei der Grünfütterung)

Die Datenerhebungsblätter finden Sie unter: https://www.wildtierportal.bayern.de/wildtierrettungsstrategien.

Für die wildbiologischen Fragestellungen werden alle Kitzfundorte und weitere Daten zum Rehkitz benötigt. Ebenso sind Daten zu Flächen ohne Kitzfunde von großer Bedeutung. Dafür stehen Ihnen verschiedene Erfassungsmöglichkeiten ebenfalls im Wildtierportal zur Verfügung (https://www.wildtierportal.bayern.de/wildtierrettungsstrategien).