„Staatliche Bevormundung und Bürokratie gefährden bäuerliche Landwirtschaft“

Kurzmitteilung

„Staatliche Bevormundung und Bürokratie gefährden bäuerliche Landwirtschaft“

Grundsatzrede von Bauernpräsident Rukwied auf dem Deutschen Bauerntag

„Zeiten der Veränderung und der Kritik bieten auch die Chance, klar und deutlich Position zu beziehen, wofür wir Landwirte stehen. Wir sollten die Chance nutzen, unser Selbstverständnis als bäuerliche Familienunternehmer, die generationsübergreifend und nachhaltig denken und handeln, deutlich zu machen“. Dies betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in seiner Grundsatzrede zu Beginn des Deutschen Bauerntages in Erfurt vor rund 600 Delegierten aus allen Regionen Deutschlands. Von der Politik forderte er ein klares Bekenntnis zur Landwirtschaft am Standort Deutschland. „Das muss einhergehen mit politischer Kontinuität in der Agrarpolitik, damit eine vielfältige, regional verankerte und unternehmerisch geprägte Landwirtschaft erhalten bleibt“, erklärte Rukwied. Der Bauerntag stehe unter dem Motto „Veränderung gestalten“, mit dem hervorgehoben wird, dass die Bauernfamilien ihre Zukunft selbst gestalten wollen und müssen.

„Veränderungen brauchen Gestaltungsspielräume“

Kurzmitteilung

„Veränderungen brauchen Gestaltungsspielräume“

Geschäftsbericht des Deutschen Bauernverbandes veröffentlicht

„Veränderungen brauchen Gestaltungsspielräume. Statt ordnungspolitischer Bevormundung und zusätzlicher Bürokratie brauchen wir unternehmerische Freiheiten. Sie ermöglichen uns, Landwirtschaft verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.“ Das betonen Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), und DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken im Vorwort des anlässlich des Deutschen Bauerntags in Erfurt veröffentlichten DBV-Geschäftsberichtes 2014/2015.

Preistief am Milchmarkt erfordert Maßnahmenbündel

Kurzmitteilung

Preistief am Milchmarkt erfordert Maßnahmenbündel

Erklärung des DBV-Präsidiums

Die seit Monaten niedrigen Milchauszahlungspreise setzen die Milchbauern unter Druck, so dass zunehmend die Liquidität einiger Milcherzeugerbetriebe gefährdet ist. Auf dem Deutschen Bauerntag in Erfurt hat das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) deshalb eingehend die Entwicklung des Milchmarktes analysiert und Forderungen zur Verbesserung der Marktsituation sowie zur Unterstützung der Milchviehbetriebe vorgelegt.

„Veränderungen gestalten und die Zukunft unserer Bauernfamilien sichern“

Kurzmitteilung

„Veränderungen gestalten und die Zukunft unserer Bauernfamilien sichern“

Bauernpräsident Rukwied kündigt Erfurter Erklärung des Deutschen Bauerntages an

Der Deutsche Bauerntag 2015 steht unter dem Motto „Veränderung gestalten“ und wird damit eine eindeutige Botschaft senden. „Wir müssen Veränderungen selbst in die Hand nehmen und gestalten, um die Zukunft für unsere Bauernfamilien und ihre landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern. Das dürfen wir nicht anderen überlassen“, schrieb der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in der Einladung an die Delegierten des Deutschen Bauerntag, der am 24. und 25. Juni 2015 in Erfurt stattfinden wird. „Wir als Landwirte stehen in der Mitte der Gesellschaft. Um diesen Platz zu sichern, müssen wir aber im Vergleich zu früher mehr tun“, erklärte der Bauernpräsident.

EP-Agrarausschuss: Milchsektor braucht stärkere Absicherung

Kurzmitteilung

EP-Agrarausschuss: Milchsektor braucht stärkere Absicherung

EU-Parlamentarier teilen Forderungen des Deutschen Bauernverbandes

Auch bei langfristig positiven Aussichten für den Milchmarkt benötigen die europäischen Milchbauern eine Mindestabsicherung gegen Marktkrisen im Sinne eines Sicherheitsnetzes. Dies gilt besonders für die Milchbauern in benachteiligten oder abgelegenen Regionen. Auf ihrer jüngsten Sitzung teilten die Abgeordneten des Agrarausschusses des Europäischen Parlamentes mit diesen zentralen Forderungen die Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV). „Der Bericht, der voraussichtlich im Juli 2015 vom Plenum des Europaparlaments verabschiedet wird, sendet ein wichtiges Signal für die künftigen politischen Rahmenbedingungen eines auf Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung ausgerichteten Milchsektors“, erläuterte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.

DBV unterstreicht Notwendigkeit eines nachhaltigen Pflanzenschutzes

Kurzmitteilung

DBV unterstreicht Notwendigkeit eines nachhaltigen Pflanzenschutzes

Vogel mahnt sachliche Diskussion an

„Als nachhaltig wirtschaftende Ackerbauern setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis ein. Dies muss auch für den zugelassenen Wirkstoff Glyphosat gelten“, erklärte Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Bauernverbandes und Vorsitzender des Fachausschusses für Getreide des Deutschen Bauernverbandes (DBV) anlässlich der aktuellen Diskussion um diesen Wirkstoff. Zur Erzeugung gesunder Lebens- und Futtermittel gehöre auch die sachgerechte Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, deren Anwendung aufgrund wissenschaftlicher Prüfungen und der amtlichen Zulassung gesetzlich erlaubt ist. Auch im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz, der die Vorgabe enthält, bis zum Jahr 2018 sektor- oder kulturartenspezifische Leitlinien zum Integrierten Pflanzenschutz vorzulegen, diskutiere der Berufsstand den gezielten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, erklärte Vogel.

Position der Milcherzeuger gemeinsam stärken

Kurzmitteilung

Position der Milcherzeuger gemeinsam stärken

DBV und DRV im Gespräch mit genossenschaftlichen Molkereien

„Um die derzeit angespannte Situation auf dem Milchmarkt zu meistern und künftige Chancen unter den neuen Marktbedingungen zu nutzen, sind Anstrengungen nicht nur bei den Landwirten, sondern insbesondere auch bei ihren Molkereien erforderlich.“ Dies betonte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), anlässlich eines Gespräches zwischen dem DBV, dem DRV und den ehrenamtlichen Spitzenvertretern der größten genossenschaftlichen Molkereien Deutschlands in Berlin.

„Liberalisierung des Zuckermarktes verlangt wirkungsvolle politische Begleitung“

Kurzmitteilung

„Liberalisierung des Zuckermarktes verlangt wirkungsvolle politische Begleitung“

Rukwied auf dem Kongress der Europäischen Rübenanbauer in Berlin

„Unsere Zuckerrübenanbauer stehen vor großen Herausforderungen. Wenn am 1. Oktober 2017 nach fast 50 Jahren die Zuckermarktordnung ausläuft, stehen wir unmittelbar im Wettbewerb mit den großen Erzeugungsregionen Brasilien, Thailand und Indien, in denen kostengünstig Zuckerrohr angebaut wird. Deshalb erwarten wir von EU-Kommission und EU-Parlament wirksame politische Maßnahmen, damit der heimische Rübenzucker auf dem liberalisierten Zuckermarkt überhaupt eine Chance hat. Dazu zählt die Möglichkeit, ab 2017 Zucker unbegrenzt exportieren zu dürfen und die Aufrechterhaltung des Außenschutzes für den europäischen Zuckermarkt.“ Dies forderte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem Kongress der Internationalen Vereinigung der Europäischen Rübenanbauer (CIBE) in Berlin (03.06.2015).

Rukwied fordert EU-Exportoffensive und Durchsetzung europäischer Handelsinteressen

Kurzmitteilung

Rukwied fordert EU-Exportoffensive und Durchsetzung europäischer Handelsinteressen

Lettische Premierministerin im COPA-Präsidium in Riga zu Gast

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, forderte auf der Präsidiumssitzung des europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbandes COPA-COGECA am 2. Juni 2015 eine Exportoffensive der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft. „Wir brauchen eine Exportoffensive, um Wachstum und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum zu schaffen und zu sichern“, so Rukwied. „Bei den internationalen Handelsabkommen müssen wir vor allem unsere Chancen und offensiven Interessen in den Mittelpunkt rücken.“

„Bäuerliche Tierhaltung stärken“

Kurzmitteilung

„Bäuerliche Tierhaltung stärken“

Bauernpräsident Rukwied auf dem Kreisbauerntag im fränkischen Ansbach

„Die Nutztierhaltung in bäuerlichen Unternehmen ist das Rückgrat der deutschen Landwirtschaft. Wir müssen alles unternehmen, um sie zu erhalten und im Wettbewerb zu stärken“, forderte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem Bauerntag des Kreisbauernverbandes Ansbach in Franken. In den vergangenen Jahren hätten die Bauernfamilien erheblich in eine leistungsfähige Tierhaltung und in die Verbesserung der Haltungsbedingungen investiert. „Wir haben in Deutschland hohe Standards beim Tierschutz und beim Tierwohl erreicht und die Wertschöpfung in den ländlichen Regionen verbessert. Gleichzeitig stehen wir für eine von Bauernfamilien verantwortungsvoll und unternehmerisch geführte, in der Region verankerte Tierhaltung. Dies gewährleistet nachhaltiges Wirtschaften. Das darf die Politik nicht aufs Spiel setzen“, mahnte der Bauernpräsident.