DBV positioniert sich zu Zielen der Bodenmarktpolitik
„Bund und Länder müssen Vorrang für aktive Landwirte deutlicher formulieren“
Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat auf seiner Klausurtagung der Präsidenten im rheinland-pfälzischen Boppard eine Positionsbestimmung zu den Entwicklungen am landwirtschaftlichen Bodenmarkt vorgenommen. Vorausgegangen war eine eingehende Analyse und Diskussion mit den Landesverbänden in den zurückliegenden Monaten. Bekanntlich sind die Kauf- und Pachtpreise landwirtschaftlicher Flächen in vielen Regionen gestiegen; viele Landwirte hätten die Sorge, wichtige Flächen für die betriebliche Entwicklung zu verlieren. Neben dem innerlandwirtschaftlichen Wettbewerb bemühten sich externe Investoren um land- und forstwirtschaftliche Flächen.