Ammoniakemissionen: EU-Kommission muss ihren Vorschlag grundsätzlich überarbeiten

Kurzmitteilung

Ammoniakemissionen: EU-Kommission muss ihren Vorschlag grundsätzlich überarbeiten

Bauernverband begrüßt Votum des EU-Agrarausschusses zur NEC-Richtlinie

„Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat die immense Tragweite des Vorschlages der EU-Kommission für eine Richtlinie über die Verringerung der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe (sogenannte NEC-Richtlinie) für die deutsche und europäische Landwirtschaft erkannt.“ Dies erklärte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, nach der Abstimmung im Ausschuss am 28. Mai 2015. Insbesondere begrüße er den Ansatz der EU-Agrarpolitiker, bei den Reduktionszielen für Ammoniakemissionen bis 2030 eine ausgewogene Verteilung der Lasten innerhalb der EU anzustreben und die Europäische Kommission aufzufordern, revidierte Reduktionsverpflichtungen für 2030 vorzulegen. Auch sei es richtig, so Krüsken, Methan nicht in den Geltungsbereich der NEC-Richtlinie aufzunehmen. Es gelte, Doppelregulierungen in der EU-Klimapolitik zu vermeiden, wie es der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments forderte.

„Vereinfachungen der Agrarreform müssen bei Landwirten ankommen“

Kurzmitteilung

„Vereinfachungen der Agrarreform müssen bei Landwirten ankommen“

DBV bei der Anhörung im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments

„Wir erwarten von EU-Agrarkommissar Hogan zeitnah Vorschläge, die den bürokratischen Aufwand für die Landwirte vermindern und die Umsetzung der neuen Regeln erleichtern.“ Dies forderte der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Hemmerling, bei einer Anhörung im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments auch in seiner Funktion als Vorsitzender der COPA-COGECA Arbeitsgruppe Direktzahlungen und Greening.

Milchbauern und Politik diskutieren Perspektiven des Milchmarktes

Kurzmitteilung

Milchbauern und Politik diskutieren Perspektiven des Milchmarktes

Anhörung im EU-Parlament zum Ende der Milchquote

„Die Milchbauern benötigen einzelbetriebliche Entwicklungsperspektiven, die sie mit unternehmerischen Freiheiten erreichen können. Das Ende der staatlichen Mengenregulierung darf deshalb nicht in Frage gestellt werden. Hierin liegt vielmehr eine Chance für uns Milchbauern!“ Das betonte Alfred Enderle, Milchbauer aus dem Oberallgäu und als Präsident des BBV-Bezirksverbandes Schwabing als Vertreter des Deutschen Bauernverbandes (DBV), anlässlich einer Expertenanhörung im Europäischen Parlament zu den Perspektiven des Milchsektors.

„Wir brauchen kurzfristig Bürokratieabbau und langfristig mehr Gemeinsamkeit“

Kurzmitteilung

„Wir brauchen kurzfristig Bürokratieabbau und langfristig mehr Gemeinsamkeit“

DBV-Präsident Joachim Rukwied zur EU-Agrarpolitik

„An das neu formierte Europäische Parlament und die neue EU-Kommission werden hohe Erwartungen gestellt. Eine bessere Balance zwischen Ökonomie und Ökologie sowie eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit entscheiden über die künftige geopolitische Bedeutung und den Einfluss Europas und sollten auch vorrangiges Ziel für die Agrarpolitik sein.“ Dies erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich eines Parlamentarischen Abends des DBV in Straßburg. Das Europäische Parlament habe sich entscheidende Rechte bei der Mitgestaltung der europäischen Agrarpolitik erkämpft, attestierte Rukwied den deutschsprachigen Abgeordneten des EU-Parlaments.
Weiterlesen

Rukwied: EU-Agrarpolitik muss Gemeinsamkeit wiederfinden

Kurzmitteilung

Rukwied: EU-Agrarpolitik muss Gemeinsamkeit wiederfinden

Einheitlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit müssen im Vordergrund stehen

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU ist durch die jüngste Reform noch unübersichtlicher, intransparenter und bürokratischer geworden. Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf der Podiumsdiskussion des Kongresses des europäischen Bauernverbandes COPA in Brüssel fest (7. Oktober 2014). „Bei der Umsetzung der Reform sehen wir einen Flickenteppich nationaler und regionaler Ansätze. Wegen der Ausgestaltung der Greening-Vorgaben wird die europäische Landwirtschaft zusätzlich im internationalen Wettbewerb geschwächt“, kritisierte Rukwied. Mit Blick auf die zweite Säule sieht Rukwied zudem „höhere Hürden für in der Praxis erfolgreich durchgeführte freiwillige Natur- und Umweltschutzprogramme“.
Weiterlesen